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Böhse Onkelz Deutschland Tournee 2000 |
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Tourdaten: |
Setlist: |
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03.05.2000 - Wiener Neustadt,
Messehalle |
Intro Finde die Wahrheit Dunkler Ort Danket dem Herrn Onkelz 2000 Guten Tag Terpentin Koma – Eine Nacht, die niemals endet Heilige Lieder Flammen Nur die Besten sterben jung Nichts ist so hart wie das Leben Fahr zur Hölle Nichts ist für die Ewigkeit Könige für einen Tag Schutzgeist der Scheiße Gehasst, verdammt, vergöttert Bin ich nur glücklich wenn es schmerzt Keine ist wie Du Die Stunde des Siegers Zuviel Du kannst alles haben Kirche Danke Zugabe: Medley: Mexico |
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Album 2000 |
| Ein böses Märchen aus tausend finsteren Nächten |
| 2000 Virgin Schallplatten |

1. Onkelz 2000
Ein böses Märchen aus tausend finsteren Nächten,
ein wildes Leben im Bund mit dunklen Mächten.
Könige des Pathos, radikale Humanisten,
hoffnungslose Aussenseiter –Idealisten-.
Hysterie und Hexenjagd, und trotzdem Nummer Eins,
das Leben meint es gut mit uns, und das war der
Beweis.
Für diesen armen Planeten scheint Hoffnung zu besteh'n,
manche Dinge sind wahr, auch wenn wir sie nicht seh'n.
Bridge:
Das Drama beginnt - gottverdammt, erschreckend.
Köpfe werden rollen, niemand kann sich retten.
Refrain:
Das ist der Punkt vor dem wir alle warnen,
wir schiessen Wahrheit durch deine Membrane.
Das ist - so klar wie Wodka, du findest uns ganz
oben.
Wir leben ohne Rücksicht auf Konventionen.
Wir verachten den Tod, sind ewig unterwegs,
kämpfen virtuelle Kämpfe, die niemand versteht.
Alles schwer zu ertragen, doch rufst du uns'ren
Namen;
Zeigen wir den Weg, der deinen Namen trägt.
Bridge:
Das Drama beginnt - gottverdammt, erschreckend.
Köpfe werden rollen, niemand kann sich retten.
Refrain:
Das ist der Punkt vor dem wir alle warnen,
wir schiessen Wahrheit durch deine Membrane.
Das ist - so klar wie Wodka, du findest uns ganz
oben.
Wir leben ohne Rücksicht auf Konventionen.
2. Dunkler Ort
Jeden Tag treten Menschen in mein Leben,
und wieder raus - ich habe aufgehört zu zählen.
Wir begrüssen uns mit Floskeln, übersäen uns mit
Spott,
belegen uns mit Dogment, doch richten kann nur
Gott.
Refrain:
Dies ist ein dunkler Ort, weil du ihn dazu machst,
dies ist ein dunkler Ort, und du hast ihn erdacht.
Dies ist ein dunkler Ort, weil du ihn dazu machst,
dies ist ein dunkler Ort, und du hast ihn erdacht.
Wir warten auf den Tod, verschwenden un`re Zeit,
tun was man von uns erwartet - zahl' den Preis für
uns're Feigheit.
Die Tage zieh'n vorbei, wir scheissen und fressen,
uns're Zimmer sind Särge, Geld hilft uns zu
vergessen.
Refrain:
Dies ist ein dunkler Ort, weil du ihn dazu machst,
dies ist ein dunkler Ort, und du hast ihn erdacht.
Dies ist ein dunkler Ort, weil du ihn dazu machst,
dies ist ein dunkler Ort, und du hast ihn erdacht.
Wir leben unbedeut'ne Leben und bewirken nichts,
dich verschluckt das Vergessen und niemand
erinnert sich an dich...
Refrain:
Dies ist ein dunkler Ort, weil du ihn dazu machst,
dies ist ein dunkler Ort, und du hast ihn erdacht.
Dies ist ein dunkler Ort, weil du ihn dazu machst,
dies ist ein dunkler Ort, und du hast ihn erdacht.
3. Exitus
Ein Leben für den Tod, geboren um zu sterben,.
Lämmer für die Schlachtbank, namenlose Herren.
Zu bieder, um Sünden zu begehen;
viel zu kraftlos, um unseren Weg zu geh'n.
Refrain:
Exitus - mein Freund,
da gibt es nichts zu lachen,
das sind schlechte Zeiten,
Zwerge werfen lange Schatten.
Viel zu feige, die Moral zu untergraben,
ohne Glaube, und ohne Ideale.
Gesenkter Blick, gebeugter Gang,
dem Schicksal ergeben, ein Leben lang.
Ihr seid engstirnige, heuchlerische weiße
Christen,
Scharlatane, Pickelfresser, Marionetten und
Statisten.
Refrain:
Exitus - mein Freund,
da gibt es nichts zu lachen,
das sind schlechte Zeiten,
Zwerge werfen lange Schatten.
4. Schutzgeist der Scheisse
Innerlich zerissen, so hiess der Ort, an dem ich
war,
es war Dienstag, wie jeden Tag.
Es war Winter, ohne Eis und Schnee,
nur in mir - niemand sonst kann es seh'n.
Jahre fallen herab, wie das laub von den Bäumen;
Bin ich der Schutzgeist der Scheisse? Verloren in
Träumen.
Ich versuchte zu lächeln, mich nicht zu ergeben,
deprimiert und ernüchtert - wie noch nie in meinem
Leben.
Refrain:
Die letzte Flasche ist leer, und jetzt fiel der
Regen.
Ich stehe auf, meinem Schicksal entgegen.
Ich lasse alles zurück - alles und jeden,
und beginne die Suche nach einem neuen Leben.
Eiternde Gedanken laden ein zum verweilen;
Die offenen Wunden, die nicht verheilen.
Die Vision die ich hatte, liegt in Scherben auf
dem Boden,
verrottet, wie ein Leichnam – sie hat mich
belogen.
Refrain:
Die letzte Flasche ist leer, und jetzt fiel der
Regen.
Ich stehe auf, meinem Schicksal entgegen.
Ich lasse alles zurück - alles und jeden,
und beginne die Suche nach einem neuen Leben.
5. Lüge
Ihr habt euch der Lüge verschrieben, ihr kuschelt
euch an sie.
Esst von ihrem Teller, wie Kotze irgendwie.
Ihr küsst ihr den Arsch, kniet vor ihr nieder,
betet sie an, singt ihre Lieder, singt ihre
Lieder.
...singt ihre Lieder...
Schliesst sie in eure Arme, bis sie euch verrät,
durchschaust du ihre Maskerade, ist es zu spät.
Sie ist die Königin der Jauche, von Schleim und Scheisse,
Ihre Liebe ist Gift - und du ihre Geisel, und du
ihre Geisel.
...ihre Geisel...
Refrain:
Wenn der Glaube stirbt, bist du ein Mensch ohne
Herr.
Die Wahrheit ist wortlos, ihr Weg tränenschwer.
Wenn der Glaube stirbt, bist du ein Mensch ohne
Herr.
Die Wahrheit ist wortlos, ihr Weg tränenschwer.
Sie will ein Opfer, du liegst auf ihrem Altar,
deine schlaflosen Nächte sind ihr Honorar.
Sie triumphiert, wie ihr es beliebt,
ihr stinkender Atem ist das letzte, was du
riechst.
...was du riechst...
Refrain:
Wenn der Glaube stirbt, bist du ein Mensch ohne
Herr.
Die Wahrheit ist wortlos, ihr Weg tränenschwer.
Wenn der Glaube stirbt, bist du ein Mensch ohne
Herr.
Die Wahrheit ist wortlos, ihr Weg tränenschwer.
6. Knast
Ich ging zu weit, von Verzweiflung getrieben,
die Geschichte meines Lebens wird im Knast
geschrieben.
Die Stimmen meiner Richter, heilloses Gekreische,
8 Jahre Bau - sie setzten ein Zeichen.
Refrain:
Wohin gehen meine Träume, wohin mein Weg?
Ist jemand da, der zu mir hält?
Ich dachte an alles, was ich sah,
an mein bisheriges Leben, hörte jedes Wort noch
mal.
Dann qualvolle Stille, ich verbrenne,
keine Hoffnung, kein Seil zum Erhängen.
Refrain:
Wohin gehen meine Träume, wohin mein Weg?
Ist jemand da, der zu mir hält?
Du hast dich verloren - Niemandsland,
Leere ist nichts, was man teilen kann.
Meine Welt ist aus Mauern, die Tage schmecken
bitter,
mein Körper hinter Gittern.
Refrain:
Wohin gehen meine Träume, wohin mein Weg?
Ist jemand da, der zu mir hält?
7. C`est la vie
Dein Tag beginnt beschissen, kein Geld, aber
Hunger;
Du klaust oder dealst, schiebst mit Pädophilen ‚ne
Nummer.
Wie Scheisse am Strassenrand, wie ‚ne ausgetret'ne
Kippe,
vom Kuss der Verzweiflung, ein brennen auf den
Lippen.
Refrain:
Die Würfel sind gefallen -C'est la vie.
Der Zug ist abgefahren, den Weg zurück – findest
du nie.
Du lebst da, wo die Sonne niemals scheint,
im Land vergebener Chancen, wo niemand um dich
weint.
Auf der Suche nach dem Weg den himmel zu seh'n,
nach Drogen, die dir helfen den Tag zu übersteh'n.
Refrain:
Die Würfel sind gefallen -C'est la vie.
Der Zug ist abgefahren, den Weg zurück findest du
nie.
8. Danke
Es ist an der Zeit, euch folgendes zu sagen;
Euch, die ihr uns antreibt, seit mehr als 20
Jahren.
Mit eurer Hilfe schrieben wir Geschichte,
die Geschichte der Onkelz; und ihren Neffen und
Nichten.
Refrain:
Wir werden niemals, niemals auseinander geh'n,
wir werden immer, immer zueinander steh'n.
Ihr sollt wissen, das wir nie vergessen:
Wer unsere Freunde sind.
Unsere Welt ist eure, könnt ihr das versteh'n?
Unsere freude ist, die eure zu seh'n.
Danke für alles, für diesen Traum, dieses
Privileg,
für die Gute Gesellschaft auf einem langen Weg.
Refrain:
Wir werden niemals, niemals auseinander geh'n,
wir werden immer, immer zueinander steh'n.
Ihr sollt wissen, das wir nie vergessen:
Wer unsere Freunde sind.
9. Es ist wie es ist
Der Morgen danach, der Blick in den Spiegel,
das böse Erwachen, Abends um halb sieben.
Ich kriege nicht genug, tagein, tagaus,
ich fresse mein Leben, und kotz' es wieder aus.
Bridge:
Glaub mir, du kannst mir nichts glauben,
ich hab den Teufel in den Augen; und ich weiss:
Schnaps und der Teufel sind eins.
Refrain:
Frag' mich nicht wieso, ich weiss es auch nicht,
und bin froh;
Dass man so schnell vergisst, es ist nun mal, wie
es ist.
Frag' mich nicht wieso, ich weiss es auch nicht,
und bin froh;
Dass man so schnell vergisst, es ist nun mal, wie
es ist.
Liebt mich, oder hasst mich, es ist mir egal,
alles was ich will, hatte ich schon mal.
Jeder weis bescheid, ich bin mein grösster Feind.
Ich will wissen, wie der Tod schmeckt, und schenk
mir noch mal ein.
Bridge:
Glaub mir, du kannst mir nichts glauben,
ich hab den Teufel in den Augen; und ich weiss:
Schnaps und der teufel sind eins.
Refrain:
Frag' mich nicht wieso, ich weiss es auch nicht,
und bin froh;
Dass man so schnell vergisst, es ist nun mal, wie
es ist.
Frag' mich nicht wieso, ich weiss es auch nicht,
und bin froh;
...dass du auch nicht besser bist - es ist nun
mal, wie es ist. Es ist wie es ist!
10. Zuviel
Wir fliehen voreinander, der Himmel ist das Ziel,
das Leben will es anders, zwei sind einer zuviel.
Es brennt nicht mehr, wir verschwenden uns're
Zeit,
ich habe Angst mich zu verlieren, wir sind einsam
zu zweit.
Bridge:
Eine letzte Umarmung - bevor ich geh,
Ein letzter Fick - bevor wir uns nie wieder sehn.
Ein letztes Wort - nach so langer Zeit;
Ein letzter Blick, und wir sind wieder allein.
Refrain:
Zu viele Worte, alles totgeredet.
Zu viele Träume, die nie in Erfüllung gehen.
Zu viele Tränen, wir lieben uns zu Tode.
Zu viele Gedanken, die sich um dich drehen.
Wir hatten alles, Zeit für neue Episoden,
wenn man loslässt, stirbt man immer kleine Tode.
Zu viele Fragen; wieso, warum.
Zu viele Narben, uns're Zeit ist einfach um.
Lass uns nicht gehen, mit Hass in uns'ren blicken,
sag' "Auf Wiedersehen" - mit einem Segen auf den
Lippen.
Bridge:
Eine letzte Umarmung - bevor ich geh,
Ein letzter Fick - bevor wir uns nie wieder sehn.
Ein letztes Wort - nach so langer Zeit;
Ein letzter Blick, und wir sind wieder allein.
Refrain:
Zu viele Worte, alles totgeredet.
Zu viele Träume, die nie in Erfüllung gehen.
Zu viele Tränen, wir lieben uns zu Tode.
Zu viele Gedanken, die sich um dich drehen.
11. Gesichter des Todes
Die dunkle Seite der Unterhaltung,
Quoten mit Idioten, der Tod kommt nach Haus'.
Feige Medien, angepasster Meinungsterror.
Unerträgliches, gestellter Applaus.
Bridge:
Analysen - ersetzt durch Emotionen,
Futter für Voyeure, verarschung für Millionen.
Betroffene Gesichter, gespieltes Gefühl,
biederes Geschwafel, in einem schlechten Spiel.
Menschliche Tragödien sin ihr Brot,
ihr Grundgesetz lautet: „Spiel mir das Lied vom
Tod".
Refrain:
Gesichter des Todes, wie weit kann man geh'n?
Gesichter des Todes, willst du sie seh'n?
12. Panamricana
Instrumental
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Maxi-CD 2000 |
| Dunkler Ort |
| 2000 Virgin Schallplatten |

1. Dunkler Ort
Jeden Tag treten Menschen in mein Leben,
und wieder raus - ich habe aufgehört zu zählen.
Wir begrüssen uns mit Floskeln, übersäen uns mit
Spott,
belegen uns mit Dogment, doch richten kann nur
Gott.
Refrain:
Dies ist ein dunkler Ort, weil du ihn dazu machst,
dies ist ein dunkler Ort, und du hast ihn erdacht.
Dies ist ein dunkler Ort, weil du ihn dazu machst,
dies ist ein dunkler Ort, und du hast ihn erdacht.
Wir warten auf den Tod, verschwenden un`re Zeit,
tun was man von uns erwartet - zahl' den Preis für
uns're Feigheit.
Die Tage zieh'n vorbei, wir scheissen und fressen,
uns're Zimmer sind Särge, Geld hilft uns zu
vergessen.
Refrain:
Dies ist ein dunkler Ort, weil du ihn dazu machst,
dies ist ein dunkler Ort, und du hast ihn erdacht.
Dies ist ein dunkler Ort, weil du ihn dazu machst,
dies ist ein dunkler Ort, und du hast ihn erdacht.
Wir leben unbedeut'ne Leben und bewirken nichts,
dich verschluckt das Vergessen und niemand
erinnert sich an dich...
Refrain:
Dies ist ein dunkler Ort, weil du ihn dazu machst,
dies ist ein dunkler Ort, und du hast ihn erdacht.
Dies ist ein dunkler Ort, weil du ihn dazu machst,
dies ist ein dunkler Ort, und du hast ihn erdacht.
2. Schutzgeist der Scheisse
Innerlich zerissen, so hiess der Ort, an dem ich
war,
es war Dienstag, wie jeden Tag.
Es war Winter, ohne Eis und Schnee,
nur in mir - niemand sonst kann es seh'n.
Jahre fallen herab, wie das laub von den Bäumen;
Bin ich der Schutzgeist der Scheisse? Verloren in
Träumen.
Ich versuchte zu lächeln, mich nicht zu ergeben,
deprimiert und ernüchtert - wie noch nie in meinem
Leben.
Refrain:
Die letzte Flasche ist leer, und jetzt fiel der
Regen.
Ich stehe auf, meinem Schicksal entgegen.
Ich lasse alles zurück - alles und jeden,
und beginne die Suche nach einem neuen Leben.
Eiternde Gedanken laden ein zum verweilen;
Die offenen Wunden, die nicht verheilen.
Die Vision die ich hatte, liegt in Scherben auf
dem Boden,
verrottet, wie ein Leichnam – sie hat mich
belogen.
Refrain:
Die letzte Flasche ist leer, und jetzt fiel der
Regen.
Ich stehe auf, meinem Schicksal entgegen.
Ich lasse alles zurück - alles und jeden,
und beginne die Suche nach einem neuen Leben.
3. Signum des Verrats
Es ist kein Mal, wie Du es kennst,
kein aufgebranntes Zeichen.
Man bemerkt es, doch man sieht es nicht,
und es prägt Dich ohnegleichen.
Refrain:
Du glaubst, die Intrigen bemerkt man nicht,
doch Dein schleimiges Wesen zeichnet Dich.
Das Signum des Verrats steht Dir im Gesicht!
Für Geld verrätst Du Freunde, Deine Worte sind
nichts wert,
Die Seite, die Du wähltest, die war verkehrt.
Refrain:
Du glaubst, die Intrigen bemerkt man nicht,
doch Dein schleimiges Wesen zeichnet Dich.
Das Signum des Verrats steht Dir im Gesicht!